Flachwasser am Meer mit algenüberwachsenen Felsen

Historie

Die Entwicklung von Subitec – eine spannende Geschichte.

2017

Subitec hat es sich zum Ziel gemacht, kundenorientierte Lösungen zu finden um Forschungseinrichtungen und der Industrie die Vorteile der Mikroalgen-Biotechnologie zugänglich zu machen. Dies war der Anlass für die Entwicklung eines vollautomatischen FPA-Reaktors.

2016

Subitec erweitert ihr Geschäftsfeld um ein kosmetisches Anti-Aging-Produkt, das aus Schneealgen gewonnen wird. Für die Kosmetikindustrie wurde ein speziell konzipiertes FPA-System zur Kultivierung von carotinoidreichen Schneealgen im Zweiphasenverfahren entwickelt.

2015

Subitec plant, liefert und installiert eine großtechnische Produktionsanlage für einen europäischen Kunden. Einzelne FPA-Reaktoren werden zu Modulen zusammengesetzt, diese ergeben eine Anlage mit einer Flächengröße von 1 Hektar.

2014

Seit Übernahme des operativen Geschäfts wurden mehrere Pilot- und Produktionsanlagen geplant, koordiniert und für namenhafte Kunden installiert. Hier als Beispiel genannt, die In- und Outdoor Anlage in Leuna / Deutschland mit einem Gesamtvolumen von 12. 000 Liter im Jahre 2014.

2013

Subitec bezieht den neuen Standort in Stuttgart-Degerloch: Auf über 700 m2 Labor- und Bürofläche können nun die 6 L-Laborreaktoren sowie insgesamt 8 der 28L-FPA-Reaktoren betrieben werden. Zudem wird eine eigene Analytik etabliert, um für eigene F&E-Projekte oder im Kundenauftrag Prozessentwicklung bzw. -optimierung zu betreiben. Der Standort bietet Platz für ein Team von 20 - 25 Mitarbeitern, so dass einem weiteren Wachstum für die nächsten Jahre keine Grenzen gesetzt sind.

2012

Eine zweite Finanzierungsrunde über 4,5 Mio € legt den Grundstein für die weitere Markterschließung und die Internationalisierung: Neben den bestehenden Investoren HTGF und Fraunhofer Venture konnte Subitec den VC-Investor eCAPITAL aus Münster und die KfW als Neuinvestoren gewinnen.

2010

Zwei weitere Pilotanlagen nehmen ihren Betrieb auf. Beide sind in Gewächshäusern montiert, um einen Ganzjahresbetrieb zu ermöglichen. Im Auftrag von GMB GmbH/Vattenfall wird eine der Anlagen in Senftenberg errichtet, eine zweite im Auftrag der FairEnergie GmbH in Reutlingen.

2008

Inbetriebnahme zweier Pilotanlagen für namhafte Energiekonzerne. In Eutingen-Weitingen wurde eine Pilotanlage für die EnBW zur Nutzung von Rauchgasen eines Biogas-betriebenen BHKWs für die Algenkultivierung errichtet. Für E.ON-Hanse wurde in Hamburg Reitbrook eine Pilotanlage zur Nutzung von Erdgas-betriebenen BHKWs aufgebaut. Außerdem wurde mit dem 180 L-FPA-Reaktor die dritte Generation an Bioreaktoren mit deutlich größerem Nutzvolumen und niedrigerem Energieeintrag entwickelt.

2007

Dr. Peter Ripplinger übernimmt die Geschäftsführung der Subitec und beginnt mit dem Aufbau des operativen Geschäfts. Im April 2007 wird erfolgreich eine Seed-Finanzierung in Höhe von 600.000 EUR durch den High Tech-Gründerfonds (HTGF) und den Coinvestor Dr. Helmut Hengstenberg eingeworben. Die Subitec erweitert ihre Geschäftsstrategie auf die Biomasseraffinerie, integrierte Produktionsprozesse und langfristig auf die energetische Nutzung.

2000 – 2006

In enger Kooperation mit dem IGB bearbeitet die Subitec in den ersten Jahren nach ihrer Gründung verschiedene Algenstämme und entwickelt die FPA-Reaktortechnologie weiter. Fokussiert wird dabei insbesondere die Produktion von Astaxanthin sowie der Omega-3-Fettsäure (EPA).

2000

Die Subitec wird am 27. September 2000 auf Initiative von Prof. Dr. Walter Trösch und Prof. Dr. Herwig Brunner, sowie weiteren Wissenschaftlern des IGB als Spin-off gegründet. Eine zweite Patentanmeldung, die sich speziell auch auf das Herstellungsverfahren des FPA-Reaktors bezieht, erfolgt im selben Jahr. Die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. München, erwirbt durch die Patentübertragung beider Patentfamilien einen Anteil am Unternehmen.

1999

Unter der Leitung von Frau Dr. Ulrike Schmid-Staiger erfolgt eine erste weltweite Patentanmeldung für einen neuartigen Flat-Panel-Airlift-Photobioreaktor (FPA-Reaktor).

1995

Prof. Dr. Walter Trösch beschäftigt sich als Leiter der Abteilung Umweltbiotechnologie des Fraunhofer Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) mit dem Thema Mikroalgen. Sehr früh spielt dabei die Erkenntnis eine Rolle, dass Mikroalgen durch ihre sehr hohen Wachstumsraten den Landpflanzen überlegen sind, und sowohl für die CO2-Sequestierung als auch für die energetische Nutzung der Biomasse in der Zukunft zunehmend an Bedeutung gewinnen werden.