Paar auf Bootssteg vor Sonnenuntergang am Meer

Megatrends

Die Menschheit steht vor gewaltigen Herausforderungen, die gelöst werden müssen.

Nahrung.

Die Bevölkerung der Erde wächst permanent in weit höherem Maße, als die zur Verfügung stehenden Nahrungsquellen. Durch Bodenerosion verschwinden einstige Anbauflächen und die Ozeane sind überfischt. Die Menschheit braucht dringend billige und ökologisch vertretbare Nahrungsquellen. Algen sind eine gute Proteinquelle für Nahrungs- und Futtermittel.

+ 200.000

Weltweites Bevölkerungswachstum pro Tag.

- 20.000

Weltweiter Rückgang von Ackerland pro Tag in Hektar.

5.000.000

Weltweiter Fischfang pro Tag in Tonnen: die Weltmeere sind überfischt.

Energie.

Der Energiebedarf der Menschheit wächst beständig. Gleichzeitig gehen fossile Energieträger mehr und mehr zur Neige und müssen mittelfristig durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Algen können hier in doppelter Hinsicht eine Rolle spielen: zur ökologischen Produktion von Biokraftstoff  in großem Umfang bei gleichzeitiger Reduktion der anthropogen verursachten CO2-Emission.

500.000.000

Weltweiter Verbrauch von Primärenergie in Megawattstunden pro Tag.

2

Weltweiter Zuwachs des Energieverbrauchs in Prozent pro Jahr: exponentiell steigend.

15

Weltweiter Anteil von erneuerbaren Energien in Prozent.

CO2.

Der globale Kohlenstoffkreislauf befindet sich in einem instationären Zustand. Auf der einen Seite werden Milliarden Tonnen CO2 durch Verbrennung fossiler Energieträger frei, auf der anderen Seite reduzieren sich Waldflächen dramatisch. Bereits heute produzieren Algen den Großteil des gesamten Sauerstoffs auf der Erde.

+ 93.000.000

Weltweiter atmosphärischer CO2-Überschuss in Tonnen pro Tag.

- 66.000

Weltweite Abholzung von tropischen Wäldern in Hektor pro Tag.

50

Anteil des durch Algen produzierten atmosphärischen Gesamtsauerstoffs in Prozent.

Ressourcen.

Sinkende Verfügbarkeit von Süßwasser wird ein immer größeres Problem. Algen können hingegen in Brack- oder Meerwasser kultiviert werden. Die Endlichkeit von Düngemittelkomponenten wie Phosphor bedingt einen sorgsamen Umgang damit. Dies ist nur in geschlossenen Kreisläufen möglich. Der weltweite Rückgang von fruchtbaren Böden macht die Kultivierung von Biomasse für Energiegewinnung auf den verbleibenden Flächen kritisch. Diese muss zur Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund muss die Produktion pflanzlicher Energieträger auf Brachflächen gewährleistet werden. Hierbei bietet die Mikroalgenbiotechnologie ein großes Potential.

Viele Ressourcen sind also endlich und zwingen uns zu nachhaltigen Methoden.

3.000

Verbrauch von Süßwasser zur Herstellung von einem Kilogramm herkömmlicher Biomasse (z. B. Reis) in Liter.

 

270

Weltweite Fördermenge von Phosphor (Düngemittelbasis) in Tonnen pro Tag: Tendenz fallend.

- 20.000

Weltweiter Verlust von konventionell nutzbarem Ackerland in Hektar pro Jahr.